Heute im TR Neuigkeiten auf dem Gebiet von Touchscreen welche sich auch perfekt als E-Paper anbieten.
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Flexible Touchscreen-Bildschirme fürs MilitärHeute im TR Neuigkeiten auf dem Gebiet von Touchscreen welche sich auch perfekt als E-Paper anbieten.
Ein bisschen E-Book-RevolutionÜber einen Monat gibt es den E-Book-Reader Kindle 2 von Amazon. Grund genug über die erwartete/erhoffte E-Book-Revolution nachzudenken. Was gibt es zu revolutionieren und welche Guillotinen und Gulaks kann man zu vermeiden suchen? Was ist da los?
Zuerst die Technik: Das tolle neue an solchen E-Book-Readern ist deren spezielle Displaytechnik. Soweit ich gehört habe, verwenden alle bisher verfügbaren Geräte den gleichen Displaytyp; gleicher Hersteller, gleiche Größe, gleiche Auflösung. Das spezielle dieser Technik (bekannt als Electronic paper, Electronic ink, E-Ink, u.ä.) ist der außerordentliche scharfe Kontrast, den die Displays zu Stande bringen. Aufgrund des hohen Kontrasts und einer fehlenden Hintergrundbeleuchtung sind die Displays dann auf Dauer weniger anstrengend fürs Auge als die von PCs und Fernsehern bekannten Modelle. Außerdem ist die Technik enorm stromsparend. Allerdings beherrschen die Displays bisher nur schwarz-weiß und sind vergleichsweise langsam, d.h. brauchen recht lange, um Bildwechsel zu vollführen. Im Wesentliche kauft man also ein speziell fürs Lesen entwickeltes Display und ein Gerät mit extrem langen Akkulaufzeiten. Natürlich können die Geräte noch mehr (Markieren, Notizen, Netzwerkanbindungen, usw.), aber eigentlich doch sonst nichts, was ein Note- oder Netbook, oder auch ein neueres Smartphone nicht auch könnten. Besteht die Revolution nur aus neuen Displays und längeren Akkulaufzeiten? Das wäre ja langweilig. Auch wenn Amazon nicht der einzige Anbieter eines solchen Geräts ist, kann man am Kindle doch sehr gut sehen, um was es eigentlich geht: Es geht um die Digitalisierung von Texten, die bisher nur als Bücher erhältlich waren, und um die Vermarktung solcher digitalen Texte. Es ist ein Buchhändler der hier ins Hardwaregeschäft einsteigt und vermutlich will er mit dem Kindle in erster Linie einen Vertriebsweg verkaufen. So prall gefüllt und dynamisch das Internet auch ist, viele Texte sind dort nicht zu finden, legal nicht und auch nicht illegal. Jede nur auf Vinyl und nur in Japan veröffentlichte Techno-Singel kann man auftreiben, aber eines der Hauptwerke von Niklas Luhmann habe ich noch nicht gefunden. „Harry Potter“, „Windows Vista for Dummys“ und „Become a perfect lover in 30 days“ wird es geben, aber ein großes Ding sind digitale Versionen mittelpopulärer Bücher noch nicht. Oder täusche ich mich? Wie viel Prozent der Bücher meiner Unibibliothek dort oder wo anders digitalisiert zur Verfügung stehen, wage ich nicht zu schätzen, aber es sind nicht genug. Jedenfalls könnte das die Revolution sein, nämlich dass ich die Bücher meiner Bibliothek und die der Tokioter Universität volltextlich durchsuchen und digital leihen kann. Aber was rede ich da? „Leihen“ wird mindestens insofern obsolet, als dass ein bestimmtes Buch zeitweise unzugänglich ist, weil es schon an jemanden anderen verliehen ist. Die Revolution könnte sein, dass die Wirtschaft anfängt sich Gedanken zu machen, wie digitale Texte vermarktet werden können. Und auch wenn uns deren Modell nicht immer gefallen werden, ist es doch ein wichtiger Anfang, mit dem wir uns dann auseinandersetzten können. [Bild von Golden_Ratio.]
E-Books nun auch für AppleNun auch E-Books für Apple Endgeräte á la iPod und iPhone http://www.nytimes.com/2009/03/04/technology/04kindle.html?_r=1&src=Skim...
Papierlose VerwaltungHab heute mal aus Langweile papierlose Verwaltung gegoogelt und siehe da es gibt da schon recht viele Beiträge aber leider sind die meisten mindestens älter als zwei Jahre. Da stellt sich mir jetzt die Frage warum das alles so ins stocken gerade ist. Finanzkrise? Das glaub ich ja nicht, sondern eher dass viele Angst haben vor den Kosten die durch die Anschaffung der Software bzw. etwas neuerer Hardware entstehen (hihi) quasi nach den Prinzip unsere 486er mit schwarz-weiß Bildschirm die tun es schon noch ein paar Jahre und den Schwachsinn á la papierloses Büro brauchen wir doch eh nicht weil wir alles lieber viermal ausdrucken und dann alles schön in unsere Ordner abheften.
txtr reader - erste Prototypen auf der CeBit und Leipziger BuchmesseNicht nur, dass der txtr reader schön aussieht, mit der Integration in die bereits bestehende txtr Portal kommt (und u.a. in Deutschland entwickelt wird), ich bekamm sogar prompt ein Antwort auf mein Feedback: "in der Tat steht die Entwicklung solch hilfreicher Funktionen wie Kommentieren, Markieren, Volltextsuche oder auch der direkte Sprung zu Seiten u.a. ganz oben auf unserer Liste. Wann genau diese Features begutachtet werden können kann ich zwar noch nicht beantworten, aber die ersten Prototypen können sowohl auf der CeBit als auch auf der Leipziger Buchmesse in Augenschein genommen werden."
Feedback an txtr.comHallo txtr-Team, erstmal vielen Dank für diese Umgebung und vorallem Euer Bestereben, die Inhalte via mobilem Endgerät überall mit Hinnehmen zu können -> so muss es heutzutage einfach sein, ist es leider nicht. Ihr habt sicher auch schon über direkte Kommentierung und Markierung von Textpassagen nachgedacht. Ist dieses Feature aktuell in Entwicklung? Wenn ja, wann wie wird man es testen können? Weitere so.
Warum so schleppend?Gestern hat ich persönlich mal die Möglichkeit mit einem E-Book rumzuspielen (war ein Kindle) und muss sagen, dass ich sehr angenehm davon überrascht war. Naja war schon gewöhnungsbedürftig so ein paar Seiten zu lesen aber nach kurzer Zeit war es echt locker. Ich kann da die ganzen Befürchtungen und Vorurteile über E-Books nicht teilen wie z.B. da hat man nichts in der Hand und es ist doch angenehmer ein richtiges Buch in der Hand zu haben weil eben die guten Bücher. Also dann Cheers
Kindle illegal?Gestern bei Spiegel-Online zu lesen, dass Kindle auf Grund seiner Vorlesefunktion illegal sein soll. Mehr dazu hier:
txtr reader - E-Book-Reader mit Konzept aus DeutschlandWährend von der Deutschland Einführung von amazon kindle nichts mehr zu hören bzw. zu lesen ist und Sonys PRS-700 E-Book-Reader ebenfalls auf sich warten lässt, kündigt txtr einen passenden Reader für die Online-Umgebung txtr.com an. Der txtr reader sieht um Welten besser aus als kindle und bringt jedoch im gegensatz zu PRS-700 aktuelle Kommunikationsschnittstellen, wie 3G/GPRS modem, Bluetooth und WiFi mit. Auch die anderen technischen Spezifikationen sehen viel versprechend aus (MicroSD Card Slot, capacitive slider interface). Sehr spannend ist zudem das Konzept, der vollständigen Integration der Online-Plattform http://txtr.com Leider schweigt sich der Hersteller noch über Preis und Akkulaufzeit aus - das Gerät soll jedoch im Sommer 2009 auf den Markt kommen -> Wo kann man seine Vorbestellung abgeben ;-)
Heute Poststellenemailadresse, morgen e-Government?Praxiserfahrung mit staatlichen Institutionen: Immer wieder nett, wenn man eines dieser bürokratischen Schreiben bekommen, indem praktisch zwischen den Zeilen steht welche Unterlagen denn nun wirklich von dem Amt benötigt werden. Die Rufnummer des zuständigen Sachbearbeiters ist schnell gewählt und mit etwas Glück auch ein netter Beamte oder nette Beamtin am anderen Ende der Leitung. Richtig nett ist jedoch, dass die einzelnen Sachbearbeiter zwar eine persönliche Rufnummer haben, jedoch keine eigene Emailadresse, sondern nur Eine für das gesammte Amt, wie z.B. Poststelle-a@lff.bayern.de. "Aus Sicherheitsgründen," wie mir die Dame am Telefon erklärte. "Die Emails werden dann ersteinmal überprüft" - Tja das geht ja nun wirklich nur über eine einzige Emailadresse, da haben die staatlichen IT-Spezialisten sicher recht und eine Email sollte man auch nicht einfach nur an den entsprechenden Sachbearbeiter per Email weiterleiten, sondern schön brav und effizient ausgedruckt und über die Hauspost zugestellt werden. Vielleicht hat ja jeder Sachbearbeiter in 10 Jahren eine eigene Emailadresse und schon in 100 Jahren wird dann das e-Government Wirklichkeit.
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